📦 EU-Versand 2026
12. August 2026

Sie brauchen in jedem EU-Land eine eigene Anmeldung.

Keine Bagatellgrenze. Kein zentrales Portal. Rund 300 € feste Kosten je Land und Jahr — auch wenn Sie dort nur ein einziges Paket hinschicken.

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Bagatellgrenze. Ein einziges Paket nach Frankreich löst dort die volle Registrierungspflicht aus.
~300 €
feste Kosten je Land und Jahr für den Bevollmächtigten — unabhängig davon, wie viel Sie versenden.
200.000 €
Bußgeld je Einzelfall, dazu Vertriebsstopp und Sperrung bei Amazon und eBay.
Das eigentliche Problem

Warum so viele den EU-Versand einstellen

Die Kosten hängen nicht an der Menge, sondern am Land. Wer in acht Länder versendet, zahlt rund 2.500 € im Jahr — egal ob dort 300 € oder 30.000 € Umsatz entstehen. Für kleine Märkte ist das betriebswirtschaftlicher Unsinn.

Nicht das Geld scheitert zuerst. Die Anmeldung scheitert.

Jedes Land ein eigenes Portal, eigene Sprache, eigene Formulare, eigene Fristen. Also stellen viele den Versand ein — oft ohne je nachgerechnet zu haben, welche Länder sich sehr wohl tragen.

Und es werden mehr, nicht weniger. Bestehende Freigrenzen fallen weg, etwa die niederländische 50-Tonnen-Schwelle. Betriebe, die bisher nichts tun mussten, sind seit August pflichtig.
Kostenlos, ohne Anmeldung

Welche Länder tragen sich für Sie?

Der Rechner stellt die Anmeldekosten Ihrem Rohertrag gegenüber, nicht dem Umsatz. Das ist der Unterschied, an dem die meisten Überschlagsrechnungen scheitern: 5.000 € Umsatz bei 8 % Marge sind 400 € Rohertrag — und tragen keine 350 € Anmeldekosten.

1 Wohin versenden Sie?
2 Was setzen Sie dort im Jahr um?

Die Kostenwerte sind Richtwerte, keine Angebote — Preise für Bevollmächtigte unterscheiden sich je Anbieter und ändern sich jährlich. Belastbar recherchiert ist der spanische Wert; die übrigen Länder sind mit demselben Rahmen angesetzt, weil die Leistung dieselbe ist. Für Ihre echten Zahlen holen wir Angebote ein.

Leistungsumfang

Was wir übernehmen

Preise

Gestaffelt nach Paketen im Jahr

Wer mehr versendet, hat mehr Nutzen. Zahlung auf Rechnung, keine Kartendaten. Bei Jahreszahlung zwei Monate frei.

Zum Vergleich: eine einzelne Konformitätserklärung kostet bei anderen Anbietern ab 49 € — einmalig, je Verpackung, ohne Fristenüberwachung. Ein Shop mit acht Verpackungsarten ist damit schon bei rund 400 € und hat danach nichts, was ihn an die nächste Frist erinnert.

Ehrlich gesagt

Was wir bewusst nicht behaupten

Das ist keine Rechtsberatung.Wir bilden die Verordnung ab und dokumentieren Ihre Entscheidungen nachvollziehbar. Ob eine bestimmte Verpackung konform ist, verantwortet am Ende der Erzeuger.
Wir melden nicht für Sie an.Es gibt keine offene Schnittstelle zu LUCID oder den ausländischen Registern. Wir bereiten alles vor und führen Sie durch — abschicken müssen Sie selbst.
Manches ist noch offen.Die EU-Kommission hat am 28. Januar 2026 vorgeschlagen, die Pflicht zum Bevollmächtigten bis Ende 2034 auszusetzen (Verfahren 2025/0395 COD). Beschlossen ist das nicht. Wir führen den Vorbehalt mit, statt ihn wegzulassen.
Manche brauchen uns nicht.Wer nur im Inland kauft und nur im Inland versendet, ist bei der Versandverpackung voraussichtlich befreit. Das sagt Ihnen unser Rechner — auch wenn wir daran nichts verdienen. Die Ausnahmen im Überblick →
Unverbindlich

Wer übernimmt das für Sie

In jedem Land muss jemand geradestehen — für die Registrierung, die Mengenmeldung, die Lizenzierung. Wer im Land keine Niederlassung hat, braucht dort einen Partner. Wir kennen sie und vermitteln, statt Sie zwölf Anbieter selbst heraussuchen zu lassen.

Länder aus dem Rechner — anpassen, wenn nötig:

Was sollen wir übernehmen?

Keine Kosten, keine Verpflichtung. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer Einschätzung — auch dann, wenn sie lautet: „Das lohnt sich für Sie nicht."

Ein Vorbehalt, den Sie kennen sollten: Die Pflicht zum Bevollmächtigten (Art. 45 Abs. 3) soll nach einem Vorschlag der EU-Kommission vom 28. Januar 2026 bis Ende 2034 ausgesetzt werden. Beschlossen ist das nicht, und einzelne Länder dürfen sie behalten. Die Registrierungs- und Meldepflicht bleibt in jedem Fall bestehen — sie ist ohnehin der Teil, an dem die meisten scheitern.